VITA/CV

Christian Miedls Engagements der letzten und aktuellen Saison umfassen u. a. Mahlers 8. SYMPHONIE („Symphonie der Tausend“) in der Münchener Philharmonie am Gasteig, Braunfels‘ JOHANNA an der Oper Köln, Offenbachs BELLE HELENE an der Hamburgischen Staatsoper, PENTHESILEA an der Oper Bonn, Zimmermanns WEISSE ROSE in Tokyo inkl. CD-Produktion, Eötvös‘ ANGELS IN AMERICA in Freiburg und Münster inkl. DVD-Produktion, sowie Aufnahmen zu einem Solo-Album „Songs of the Night“ mit Liedern der Romantik, Moderne und Avantgarde.

 

 

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Auf der Opernbühne war er zu erleben u.a. an der Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper,Hamburgische Staatsoper, Wiener Festwochen, sowie an den Opernhäuser von Köln, Lyon, Frankfurt, Bonn, Basel, Malmö, Seattle und Karlsruhe. Sein Opernrepertoire umfasst u. a. die meisten zentralen Partien seines Fachs von Mozart, Rossini, Wagner und Strauss.  Zudem Cover-Verträge in weiteren Partien an der Wiener Staatsoper und ebenfalls Mailänder Scala.
Großer Publikums- und Presseerfolg hat ihn in den letzten Jahren zu einem gefragten Interpreten zeitgenössischer Literatur gemacht, darunter in Opernpartien wie Henzes PRINZ VON HOMBURG, Ullmanns KAISER VON ATLANTIS, Kallenbach in Glass‘ SATYAGRAHA, sowie Malaspina in Sciarrinos LUCI MIE TRADITRICI und Son in Liza Lims TREE OF CODES.

Er war Valmont in der US-Premiere von Francesconis erotisch-dramatischer Oper QUARTETT (Produktion ROH Covent Garden London) beim Spoleto Festival USA, in der er zuvor schon in Skandinavien brillierte.
Sein Japan-Debüt feierte er 2018 in der Suntory Hall Tokyo als Hans Scholl in der japanischen Premiere von Zimmermanns WEISSE ROSE mit dem Tokyo Symphony Orchestra.

 

Column: 2

Im Konzertbereich war Christian Miedl Solist bedeutender Uraufführungen, darunter: Wolfgang Rihms DER MALER TRÄUMT mit dem Holländischen Rundfunk, Ennio Morricones JERUSALEM mit dem Italienischen RAI, Peter Eötvös‘ ATLANTIS mit Radio France. Zudem ist er ein gefragter Interpret in Partien wie Elias, Matthäuspassion-Christus, Brahms- Requiem, Carmina Burana.

Er ist regelmäßiger Gast internationaler Konzertpodien, u.a. Concertgebouw Amsterdam, Gewandhaus Leipzig, Münchener Philharmonie am Gasteig, Lucerne Festival, Cité de la Musique Paris, Casa da Musica Porto, Mozart-Woche Salzburg, Holland Festival, Laeiszhalle Hamburg.

Er sang u.a. mit Orchestre National de la Radio France, Ensemble Intercontemporain Paris, Mahler Chamber Orchestra, Orchestra Nazionale della RAI, Hamburger Philharmoniker, den Rundfunkorchestern von MDR und SWR, Emsemble ASKO|Schoenberg, unter Dirigenten wie Marc Albrecht, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Dennis Russell Davies, Peter Eötvös, Daniel Harding, Susanna Mälkki, Kent Nagano, Simone Young.

Auf CD- und DVD-Einspielungen ist er zu erleben in Sciarrinos Luci mie traditrici (CD, Stradivarius; DVD, Arthaus), Orffs Carmina Burana (CD, Analekta), Strawinskys Les Noces (CD, Analekta), sowie in Reimanns Lear (DVD, Arthaus) und Offenbachs La Belle Helene (DVD,
Unitel, sowie TV-Ausstrahlung bei ARTE).

 

Christian Miedl wurde in Passau geboren und lebt heute in Köln. Nach einem 1. Bundespreis beim Wettbewerb Jugend Musiziert studierte er parallel zu seinem internationalen Wirtschaftsstudium Liedinterpretation am Salzburger Mozarteum bei Wolfgang Holzmair.
Seine Gesangslehrer waren Kjellaug Tesaker, Salzburg, Margreet Honig, Amsterdam, PatriciaMcCaffrey in New York und Abbie Furmansky, Berlin. Zu seinen Auszeichnungen gehört der Konzertpreis des Francisco-Viñas-Wettbewerbs Barcelona.