Vita

Christian Miedl wurde in Passau geboren. Nach einem 1. Bundespreis beim Wettbewerb Jugend Musiziert studierte er parallel zu seinem Wirtschaftsstudium Liedinterpretation am Salzburger Mozarteum bei Wolfgang Holzmair. Seine Lehrer waren Kjellaug Tesaker (Salzburg) und Margreet Honig (Amsterdam), später Abbie Furmansky (Berlin und Trish McCaffrey (New York). Zu seinen Auszeichnungen gehört der Konzertpreis des Internationalen Francisco-Viñas-Wettbewerbs Barcelona.

Opernengagements umfassen u.a. die Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper München, Hamburgische Staatsoper, Wiener Festwochen, sowie die Opernhäuser von Lyon, Frankfurt, Köln, Bonn, Basel, Seattle und Karlsruhe, wo er auch eine Liedreihe einführte.

Er verkörperte zentrale Partien seines Fachs wie Onegin, Figaro (Barbiere), Papageno, Conte Almaviva, Don Giovanni, Donner. Mit großem Erfolg war er in wichtigen zeitgenössischen Opernpartien zu erleben, darunter Henzes „Der Prinz von Homburg“, Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“, Valmont in Francesconis „Quartett“, Kallenbach in Glass' „Satyagraha“, Malaspina in Sciarrinos „Luci mie traditrici“, sowie in der Hauptpartie der Uraufführung von Liza Lims „Tree of Codes“. Am Theater Basel sang er mit großem Publikums- und Presseerfolg die anspruchsvolle Hauptpartie des Billy Bigelow in Rodgers Opern-Musical „Carousel“.

Christian Miedl ist regelmäßiger Gast internationaler Konzertpodien, u.a. Concertgebouw Amsterdam, Gewandhaus Leipzig, Lucerne Festival, Cité de la Musique Paris, Casa da Musica Porto, Mozart-Woche Salzburg, Schubertiade Vilabertrán. Er war Solist bedeutender Uraufführungen, darunter: Wolfgang Rihms DER MALER TRÄUMT mit dem Holländischen Rundfunk, Ennio Morricones JERUSALEM mit dem Italienischen RAI, Peter Eötvös' ATLANTIS, sowie Ivan Eröds Symphonie Nr. 3 ØRESUND.

Er sang u.a. mit: Ensemble Intercontemporain Paris, Mahler Chamber Orchestra, Orchestra Nazionale della RAI, Orchestre National de la Radio France, dem SWR-Sinfonieorchester, Emsemble ASKO|Schoenberg, Hamburger Philharmoniker, unter Dirigenten wie Marc Albrecht, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Dennis Russell Davies, Peter Eötvös, Daniel Harding, Susanna Mälkki, Kent Nagano, Simone Young.

Auf CD- und DVD-Einspielungen ist er zu hören in Sciarrinos „Luci mie traditrici“(CD, Stradivarius; DVD, Arthaus), Orffs „Carmina Burana“ (CD, Analekta), Strawinskys „Les Noces“(CD, Analekta), sowie in Reimanns „Lear“ (DVD, Arthaus) und Offenbachs „La Belle Helene“ (DVD, Unitel), die ebenfalls bei ARTE TV ausgestrahlt wurde.

Im Sommer 2017 steht die Aufnahme seiner ersten Solo-Lied-CD für Naxos/ Capriccio an, mit Liedern von Liszt, Strauss, Wagner, Rihm, Sciarrino.

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